20.08.2026

Anzahl freiberuflicher Existenzgründungen gestiegen

Die Anzahl der freiberuflichen Existenzgründungen in Deutschland ist von rund 95.000 in 2024 auf gut 111.000 in 2025 gestiegen. Das teilte das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn mit.

Die meisten freiberuflichen Existenzgründungen verzeichnete danach Berlin, gefolgt von Hamburg, München, Köln, Leipzig, Frankfurt und Düsseldorf. Zusätzlich betrachtete das IfM die Existenzgründungsintensität. Das ist die Anzahl der Existenzgründungen je 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter. Auch hier liegt Berlin auf dem ersten Rang vor Leipzig und dem Landkreis München.

Freiberufliche Existenzgründungen erfolgten häufig in bevölkerungsreichen Städten und Kreisen, in denen es auch Hochschulen und/oder Verwaltungseinrichtungen gebe, so das IfM. Letztere würden eine hohe Nachfrage nach beratenden und wissenschaftlichen Dienstleistungen generieren.

In den meisten Städten und Landkreisen liegt die Existenzgründungsintensität der Frauen über der der Männer. Nur in 41 Kreisen ist dies nicht der Fall: So zählt beispielsweise die Stadt Heidelberg bei den Männern zu den zehn Kreisen mit der höchsten Gründungsintensität. Im Ranking bei den Freiberuflerinnen liegt die Stadt dagegen auf Platz 21.

(IfM / STB Web)

Artikel vom 20.08.2026

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